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Taijiquan und Qigong Journal aktuell

Die unabhänige Fachzeitschrift für Qigong und Taijiquan

Aktuelles Heft 87
TQJ 1/2022

Themen:

Wann keimte aus dem Einen (Wuji) ein Gegensatz (Taiji)?
Zur Geschichte des Dualismus und der Phasen
Von Dr. Helmut Jäger
Wir kennen alle die Yin/Yang-Lehre und die fünf Wandlungsphasen aus der chinesischen Weltanschauung und gehen meist davon aus, dass diese in China entstanden sind. Helmut Jäger stellt sie in einen größeren Zusammenhang und zeigt mögliche Ursprünge von dualistischem Denken in der Menschheitsgeschichte auf. Er verweist auf Verbindungen der chinesischen Wandlungsphasen zur Lehre Zarathustras und der griechischen Elementelehre, die möglicherweise bereits vor der Zeitenwende zusammen mit Unani, der »griechischen Medizin« in Asien bekannt wurden. Danach könnte die Quelle des heutigen Modells tatsächlich aus der Kaukasusregion stammen.

Leere und Verbundenheit: Der Lotus
Eine Qigong-Übung im Licht daoistischer und buddhistischer Philosophie
Von Dietlind Zimmermann
Den Geist leer werden zu lassen und gleichzeitig in Verbindung zu bleiben mit unserer Umgebung, mit der Welt – diese Zielvorstellung findet sich in ähnlicher Form sowohl im Daoismus als auch im Buddhismus. Dietlind Zimmermann erläutert, wie beides zusammenhängt und uns einen Zugang zur Allverbundenheit allen Seins eröffnet. Mit der Übung »Der Lebenskreis- lauf des Lotus« stellt sie ein kleines Beispiel vor, mit dem diese Vorstellungen in leiblicher Erfahrung spürbar werden können.

Zum Ursprung des Taijiquan
Von Dr. Christian Unverzagt
Es gibt verschiedene, sich teilweise widersprechende Theorien darüber, wie Taijiquan entstanden ist. In der letzten Ausgabe fasste Christian Unverzagt die wesentlichen Thesen und Namen zusammen und kam darüber zu der Frage, ab wann es sich überhaupt um Taijiquan im heutigen Sinn gehandelt hat. Im zweiten Teil seines Artikels stellt er Vorläufer des Taijiquan vor und beleuchtet, welche Aspekte erfüllt sein müssen, damit von Taijiquan gesprochen werden kann. Der Rückbezug auf die grundlegenden Prinzipien vereint bei aller Unterschiedlichkeit die verschiedenen Stile unter dem Namen Taijiquan.

Chan Mi Gong – Die Einheit von Gegensätzen
Von Dr. Zuzana Sebkova-Thaller
Chan Mi Gong ist eine eigenständige Schule im Qigong, die eine ganz eigene Methode verfolgt. In der letzten Ausgabe stellte Zuzana Sebkova-Thaller seine Besonderheiten und die Basisübungen vor, durch die sich die Übenden in wellen- und spiralförmigen Bewegungen mit den Urformen der Existenz verbinden. Darauf aufbauend wird in den höheren Übungen des Chan-Mi-Systems die Herzenskraft weiter entfaltet, das Verständnis für die Einheit der Polaritäten vertieft und schrittweise eine immer weiter reichende Verbindung zur Umgebung bis in die kosmischen Weiten hergestellt.

Atmen – der Rhythmus des Lebens
Die heilende Kraft des Atems beim Taijiquan, Qigong und Zuowang nutzen
Von Klemens J. P. Speer
Die Atmung ist ohne Frage eine der grundlegenden Funktionen, die unser Körper autonom steuert. Trotzdem können aufgrund verschiedener Einflüsse und Gewohnheiten Atemmuster entstehen, die ungünstig für unseren Organismus sind. Klemens Speer beschreibt wesentliche Aspekte einer gesundheitsfördernden Atmung, bei denen sich moderne Forschung mit den auch im Qigong und im Taijiquan bekannten Grundsätzen, dass wir sanft und natürlich durch die Nase atmen sollten, verbindet.


Rezensionen
Reinhild Becker: Qigong für die Gesundheit
Patrick A. Kelly: Unendliches Dao
Foen Tjoeng Lie: TongJing XingQiFa
Julie Nagel: From Girls with Swords and Men with wooden Legs
Jan Silberstorff: Am Anfang war das Dao

K
urskalender

Branchenbuch

Impressum

Zur Sprache gebracht:
Spaltung
Kolumne von Dietlind Zimmermann


ca. 65 Seiten.
Erscheint 4 mal jährlich.

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